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Energie-Aufstellungen – Thema für 2019: Würde

11. Juli-18:00 - 21:30

Was verstehen wir unter Würde? Würde ist ein Teil unserer Persöhnlichkeit. Sie ist ein Teil unseres Selbstbildes. Ein Selbstbild, das wir gestalten sollten und gestalten dürfen. Es gehört zu unserer Würde, dass wir unser Schicksal annehmen, egal ob Fehler oder Erfolg. Würde ist das, was wir leben und gelebt haben. Wie soll oder kann das aussehen?

Als Menschen haben wir die Fähigkeit, uns unserer Handlungen und unserem Selbst bewußt zu sein. Wir haben damit die Möglichkeit, unser Selbstbild zu verändern. Jeder Tag ist ein neuer Tag, den wir mit Herz und Verstand gestalten können. Wir können Verantwortung übernehmen für uns und andere Menschen. Tun wir es doch einfach mit Achtsamkeit, mit Würde, in Liebe und Freude.

Es gibt so vieles, was uns dabei unterstützen kann, z.B. Barmherzigkeit, Liebe und Respekt. Nicht zuerst für andere, nein – zuerst für uns selbst. Wenn wir uns selbst schätzen und würdig behandeln werden wir unabhängiger von der Wertschätzung anderer. So wird Würde zum Selbstwert. Das ist eine kraftvolle Erkenntnis, die uns trägt, die es sich lohnt zu leben und weiterzugeben.

Würde ist nicht, was uns gegeben wird, es ist, was wir gestalten. Würde ist das Resultat unserer Wahl, wie wir mit uns als Menschen umgehen. Es ist an uns, die Einzigartigkeit in uns und anderen anzunehmen und zu respektieren. Wie wir das tun ist uns überlassen. Vielleicht sollten wir uns selbst nicht zu ernst nehmen. Humor kann da nicht schaden. Vielleicht braucht es einfach Trost und eine doppelte Prise Mitgefühl und Vergebung. Vielleicht braucht es einfach nur eine Entscheidung oder den Mut, über den eigenen Schatten zu springen. Mein Selbstbild, meine Würde, meine Wahl.

Thema am 11.07.2019

Ebenbürtigkeit und Würde

Ebenbürtigkeit –

heutzutage verwenden wir diesen Begriff gerne im Zusammenhang mit Gleichheit, Gleichstellung und Gleichwertigkeit.

Das Wort stammt aber aus einer anderen Zeit. Ebenbürtigkeit bezeichnete die Standesgleichheit der Geburt. Das hieß, man war in seinen Stand hineingeboren und daran ließ sich nichts ändern. Wer nicht standesgemäß, sprich ebenbürtig geheiratet hatte, verlor an Ansehen und Erbschaft. Ebenbürtigkeit war damit ein Privileg und gleichzeitig eine Einschränkung. Die Ebenbürtigkeit diente so der Standeserhaltung und der Macht der Reichen und des Adels, sie diente der Bewertung.

Wie wäre es mit einer neuen Definition? Ebenbürtigkeit in Bezug auf das Geschenk des Lebens. Wir sind alle Menschen, haben Herz und Verstand. Wir sind Lebewesen, die denken und fühlen. Warum Menschen bewerten und nicht einfach annehmen wie sie sind. Niemand sollte auf Grund seiner Familie, dem Stand seiner Familie oder andere Umstände, in die er hineingeboren wurde, über einem anderen Menschen stehen.

Welche Voraussetzungen braucht es, damit wir uns auf Augenhöhe begegnen? Wie können wir ohne Vorurteile auf die Andersartigkeit unseres Gegenüber eingehen? Wo liegen die Blockaden und Hindernisse, damit wir mit dem Herzen sehen und verstehen. Wo ist die Güte, die Liebe, die Achtung? Wo ist der Mut und das Vertrauen? Wie können wir uns einem anderen Menschen gegenüber öffnen und ihn damit einladen, das Gleiche zu tun. Ist das möglich oder gibt es da zu viel Angst. Gibt es Wut, verursacht von alten Verletzungen? Gibt es Gefühle, die uns daran hindern, zu verzeihen? Jeder Mensch hat sein Leben, seine Würde. Das ist es, was wir gemeinsam haben, darin sind wir uns ebenbürtig.

Teilnehmergebühr: 40,-€

Termine 2019: 24.01./20.03./14.05./11.07./24.09./13.11.

Anmeldung bis jeweils einen Tag vorher

Details

Datum:
11. Juli
Zeit:
18:00 - 21:30

Veranstaltungsort

Praxis MonteKin
Albert-Schäffenacker-Str. 7
Bad Tölz, 83646 Deutschland
Website:
www.dagmarsteffan.de/die-praxis/

Veranstalter

Isolde Kusser
E-Mail:
blue_widder@yahoo.com